Tempeh mit Asia-Gemüse – Proteine in Hülle und Fülle

Schon einmal Tempeh probiert? Tempeh gehört zu den gesündesten Soja-Produkten – jedenfalls wenn er Bio ist; es handelt sich dabei um ein Fermentationsprodukt mit hohem Protein- und Ballaststoffgehalt, dafür aber wenig Fett. Tofu hingegen ist unfermentiert, schwer verdaulich und gar nicht so gesund, wie viele glauben. Also besser zu Tempeh greifen, der übrigens leicht nussig schmeckt, und ihn idealerweise mit einem asiatischen Twist zubereiten, so wie zum Beispiel in unserem heutigen Rezeptvorschlag. Gutes Gelingen!

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Tempeh mit Asia-Gemüse

Kästchen_ohne Rohkost ohne Sojafrei

Zutaten:

  • 200 g Tempeh
  • 2 rote Paprika
  • 100 g Erbsenschoten
  • 200 g Champignons oder Austernpilze
  • 100 g Mungobohnensprossen
  • 1 kleine Handvoll Mandeln
  • 20 g frischer Koriander
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Limette (oder Zitrone)

Gewürze & Co:

  • 1 TL Korianderpulver
  • 3 EL Tamari Sauce
  • 1 großzügiger EL Kokosöl
  • Chili und/oder Cayenne-Pfeffer
  • evtl. etwas mehr Tamari oder Salz zum Abschmecken
  • wenn vorhanden 2 EL Hanfsamen oder Sesam

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Zubereitung:

Tempeh in ca. 1 cm große Würfel und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Pilze von oben nach unten in 3-4 mm-Streifen schneiden, Erbsenschoten halbieren (leider habe ich dieses Mal keine in Bio-Qualität bekommen, daher sind auf den Fotos keine zu sehen) und Mandeln hacken.

In einer beschichteten Pfanne oder im Wok den Tempeh bei hoher Hitze  in zerlassenem Kokosöl kurz anbraten, ca. 1 Minute später Paprika und Erbsenschoten hinzufügen, Hitze reduzieren und immer wieder wenden. 2 Minuten später die Pilze hinzufügen, Hitze kurz wieder etwas mehr nach oben und dann auf mittlere Stufe drehen, ab und zu wenden, bis die Flüssigkeit der Pilze weg ist (5-8 Minuten).

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Das Gemüse sollte langsam Bläschen bekommen (wie beim Grillen), aber keine Verbrennungen; die Tempeh-Würfel sollten kontinuierlich stärker goldbraun werden. Je nach Herd, kann das kürzer oder länger dauern, am besten beobachten und ab und zu wenden.

In der Zwischenzeit in einer kleinen Schüssel die Tamari Sauce mit dem Korianderpulver mischen und den Knoblauch hineinpressen. Den frischen Koriander fein hacken und die halbe Limette (Zitrone) auspressen.

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Wenn Tempeh und Gemüse die gewünschte Farbe und Konsistenz haben, die Tamari Sauce und die Mandeln daruntermischen, mit Chili, Cayennpfeffer usw. abschmecken, dann die Pfanne vom Herd nehmen und zum Schluss den frischen Koriander, die Mungobohnensprossen, die Mandeln und den Limetten- oder Zitronensaft hinzufügen (die andere Hälfte kann natürlich ebenfalls verwendet werden, wenn gewünscht). Auf Tellern anrichten und mit den Hanfsamen garnieren.

Voila – das war’s! Am besten Krautsalat dazu servieren, aber auch Guacamole passt super. Ich hoffe, es schmeckt… 🙂

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Rezept: Erbsenprinzessal

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