„Power Protein“-Brot (glutenfrei, hefefrei, vegan, low-carb)

Mit dem Image von Brot und Gebäck steht es ja seit einigen Jahren nicht gerade zum Besten –  ganz abgesehen von den Diskussionen rund um  Zutaten wie Weizen und andere glutenhaltige Getreide, Backtrieb- und Süßungsmittel, Hefe, Milch- oder Eipulver, gelten solche „Kohlenhydratebomben“ als unnötige, ungesunde Dickmacher (Stichwort: „low-carb“). Auch wer Trennkost isst oder es zumindest anstrebt bzw. wie auch BeautyDetox vorsieht, möchte keine proteinhaltigen Aufstriche mit Nüssen, Hülsenfrüchten oder Soja zu herkömmlichem Brot kombinieren. Letzteres war mein Beweggrund, ein bisschen mit Proteinbroten zu experimentieren. Und so freue ich mich, heute ein Ergebnis teilen und weiterempfehlen zu können. 🙂

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Unser „Power Protein“-Brot [sorry, ich konnte einfach nicht widerstehen, es so zu nennen ;)] schmeckt natürlich super, erfordert keinerlei Brotback-Erfahrung, und enthält eine stattliche Liste an unterschiedlichen Goodies (u.a. Leinsamen, Chia-Samen, Sonnenblumenkerne und Flohsamenschalen). Auch wer sich, so wie ich, schon gefragt hat, wie um Himmels Willen die vielen verschiedenen empfohlenen Kerne, Samen und Superfoods in einem halbwegs praktikablen Ernährungsalltag untergebracht werden sollen, kann damit mehrere Nägel gleichzeitig auf den Kopf treffen. Ich jedenfalls bin begeistert von dieser einfachen, nahrhaften, leckeren Brot-Alternative.

Abschließend nur noch eine Anmerkung zur Vorbereitungszeit: Die Brotmasse ist in wenigen Minuten fertig, muss aber vor dem Backen mindestens 2 Stunden ruhen, am besten über Nacht, daher bitte entsprechend planen. Und jetzt zum Rezept:

„Power Protein“-Brot

Kästchen_ohne Rohkost ohne Sojafrei

Trockene Zutaten:

  • 140 g Sonnenblumenkerne
  • 90 g Leinsamen (geschrotet oder ganz)
  • 150 g Sojaflocken
  • 60 g Kürbiskerne
    (alternativ: Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 4 EL Flohsamenschalen
  • 2 EL Chia-Samen
  • 1 TL Salz

Flüssige Zutaten:

  • 1 EL Kokosöl
  • ca. 380 ml warmes Wasser
  • optional: 2-3 Tropfen Stevia

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Form:

  • Kastenform für 1/2 kg Brot


Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

In einer Schüssel die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann die flüssigen Zutaten hinzufügen und die Masse gut durchrühren. Alle trockenen Zutaten sollten am Ende feucht sein, also evtl. noch ein wenig Wasser beigeben.

Den Teig in die befettete Kastenform füllen, die Oberfläche glattstreichen und 1 Stunde backen.

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Wenn das Brot hohl klingt beim Draufklopfen, ist es fertig. Gegebenenfalls noch ein paar Minuten länger drin lassen, das kann auch je nach Backofen etwas variieren.

Vor dem Stürzen aus der Form am besten etwas warten bzw.  erst schneiden, wenn es zur Gänze abgekühlt ist.

Das war’s schon. 😀

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Dazu passt zum Beispiel:  Guacamole (siehe Foto), Erbsen(prinzessal)-Hummus, Karotten-Ingwer-Aufstrich, Tofu-Rührei, Dijon-Hanfsamen-Romana-Wraps und natürlich unsere zuckerfreie Marillenmelade – und viiieeeles mehr…

Anmerkung zu den Sojaflocken: In geringen Mengen sind unfermentierte Sojaprodukte laut BeautyDetox „erlaubt“. Beim Kauf auf biologische Herkunft zu achten, kann bei Sojaprodukten jeglicher Art sicher nicht schaden.

Rezept adaptiert von Erbsenprinzessal | Originalrezept: Prokopp Gewusst Wie (Flyer „Vegetaria: G’nuss Brot“)

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6 Kommentare zu “„Power Protein“-Brot (glutenfrei, hefefrei, vegan, low-carb)

  1. Hallo, finde Deine Seite bzw. Blog super toll.
    Gerne würde ich das Power Brot nachbacken, habe jetzt aber leider nur Chiasamen-Gel im Hause. Kann ich das auch nehmen, dafür dann etwas weniger Wasser?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Mfg Veganienchen

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    • Hallo Veganienchen,
      wie schön, dass dir der Blog gefällt – das freut Nicole und mich. 🙂
      Deine Frage kann ich dir leider nicht mit Sicherheit beantworten – ich könnte mir aber vorstellen, dass deine Idee super funktioniert, weil Chia-Gel wahrscheinlich gut bindet. Am besten einfach ausprobieren… Gutes Gelingen! 😀
      Liebe Grüße, Isabella

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  2. Pingback: Veganes Rote Rüben-Pesto — oder: Rote Beete einmal anders | Erbsenprinzessal

  3. Pingback: Veganes Rote Rüben-Pesto — oder: Rote Beete einmal anders | Erbsenprinzessal

    • Hallo, es sollte ohne Probleme funktionieren, die Sojaflocken durch Haferflocken zu ersetzen (oder andere, zB Buchweizenflocken). Ganz weglassen würde ich nicht empfehlen, da es die Masse verändern würde. Gutes Gelingen und liebe Grüße, Isabella

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