Veganes Rote Rüben-Pesto — oder: Rote Beete einmal anders

Rote Rüben, auch als Rote Beete bekannt, sind in unseren Breitengraden ein klassisches Herbst-/Wintergemüse und obendrein sehr gesund, da sie viel Folsäure, Vitamin B, Eisen und Kalium enthalten. Mir haben sie allerdings in keiner mir bisher bekannten Art (Suppen, Salate, Borschtsch, Saft) geschmeckt, im Gegenteil…  😦 Aber erfahrungsgemäß ist ja bei manchen Nahrungsmitteln so, dass sie einfach aufgrund der Zubereitungsart nicht schmecken (generell liebe ich Spinat, aber Cremespinat konnte ich nie leiden), deshalb lohnt es sich auch, immer wieder etwas unbekanntes zu probieren.

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Meine liebe Freundin Anita, die ganz hervorragend kochen kann, hat mir vor kurzem von ihrer neuesten Kreation vorgeschwärmt, und ich bin sofort neugierig geworden. Rote Rüben-Pesto?? Also habe ich mir überlegt, wie ich es „veganisieren“ könnte und die Idee gleich in die Tat umgesetzt. Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen (ist die Farbe nicht der Hammer?!), es hat mich auch geschmacklich überzeugt (bin begeistert!), besticht außerdem durch seine Einfachheit (alles rein in den Mixer) und seine Zubereitungszeit von 5-10 Minuten (Nudeln können währenddessen auch schon gekocht werden). Außerdem fällt  es in die Kategorie „echt mal was anderes“ – auf eine gute Art!

Ich habe 2 Varianten vorbereitet, damit es sowohl im Rahmen einer Kohlenhydrate- als auch Protein-Mahlzeit kombiniert werden kann, siehe Trennkost-Info.

Herbstliches Rote Rüben-Pesto – oder: Rote Beete einmal anders

Kästchen_alle Hakerln Kopie

Zutaten:

  • 1-2 feste Rote Rüben
  • 1 schwarzer Rettich (ca. die Hälfte von den Rüben)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 3 EL Hefeflocken
  • entweder 2 EL glutenfreie Brösel
    oder 2 EL Hanfsamen (oder 2 EL geröstete Pinienkerne), siehe Trennkost-Info
  • Salz & Pfeffer
  • evtl. Petersilie zum Garnieren

Eher kleine Menge kalkulieren, gibt gut aus.

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Trennkost-Info: Wird das Pesto zu Pasta der Kohlenhydrate-Familie (z.B. Reis- oder Mais-Nudeln) oder als Aufstrich zu Brot auf Getreide-Basis gegessen, kommen die glutenfreien Brösel zur Anwendung;  die Hanfsamen (oder Pinienkerne) zählen als Proteine und passen etwa zu Nudeln oder Brot auf Protein-Basis (z.B. Linsen-Pasta, Power-Protein-Brot).

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Zubereitung:

Das Gemüse grob (roh!)  in Stücke schneiden und zusammen mit allen anderen Zutaten in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse verarbeiten und abschmecken.

Paralell dazu die Pasta kochen.
Alles miteinander vermischen und evtl. mit Petersilie bestreuen.

Als Beilage passt Rucola-Salat hervorragend dazu.

Buon appetito! 🙂

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Lagerung:

Wenn etwas übrig bleibt, das Pesto in Gläschen mit Schraubverschluss füllen und mit Olivenöl abdecken. Verschlossen im Kühlschrank ca. 5 Tage haltbar.

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Rezept adaptiert von Erbsenprinzessal |  Originalrezept: Anita

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